Freitag, 3. Juli 2015

Rezension! Loop - Karen Akins


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Infos


Deutscher Titel: leider noch keine Infos
 Verlag: Griffin
 Seiten: 324
Erscheinungsjahr: 2014
Folgebände:
Twist (2015)

Cover


Tja, das Cover. Ich bin wirklich zwiegespalten, denn ich wollte das Cover unbedingt mögen, aber das ist mir nur zum Teil gelungen. Die Schrift und den Titel finde ich gut gewählt, denn im Buch kamen mir doch einige Zeitschleifen unter. Das Bild ist nunmal ziemlich kitschig, der Kuss mit dem Zeittunnel im Hintergrund war bei mir kein Kaufgrund.

Zum Inhalt


Herzlich Willkommen in der Zukunft!

Karen Akins Debütroman "Loop" handelt von Zeitreisen, der Zukunft und was passiert, wenn man mit dem Raum-Zeit-Kontinuum herumspielt.
Das Buch erschien erstmals im Oktober 2014 im Griffin-Verlag.

Dinge, die ich mochte:

+ Zeitreisen sind immer gut und faszinierend, denn seit Rubinrot liebe ich Zeitreisegeschichten und bin ständig auf der Suche nach neuen Romanen, in denen ich mich verlieren kann. Ganz zufällig stolperte ich über "Loop" und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich davon überzeugt, dass es sich um ein gutes Buch handelte.

+ Washington D.C. im 23. Jahrhundert ist ein großartiges Setting, das vor tollen Ideen nur so sprüht. Das Pentagon als Freizeitpark und dass Haare als Universalschlüssel verwendet werden sind nur zwei der zahlreichen Details, die ich während des Lesen entdeckte.
Chincoteague Island zu Anfang der 2000er Jahre ist das Gegenteil davon, nicht weil es lieblos gestaltet ist, sondern weil es neben all den spektakulären Plätzen, die das Washington der Zukunft zu bieten hat, eben etwas unaufregend wirkt.

+ Bree ist zielstrebig und vom Wunsch ihrer kranken Mum zu helfen getrieben. Am Beginn des Buches nimmt sie einen Job als Chronoschmuggler, also einer Person, die Dinge zwischen den Zeiten transportiert, an und trifft dabei auf Finn, den sie dann auch noch aus Versehen als Geisel nimmt.
Im Laufe der Geschichte fängt sie an zu erkennen, dass nicht alles so ist, wie es sichtbar ist und Bree kommt einer korrupten Vereinigung auf die Schliche, die den Lauf der Vergangenheit dauerhaft verändern will.

+ Finn, der versehentlich in die Zukunft reist, hat es sich in den Kopf gesetzt, Bree vor was auch immer zu beschützen, auch wenn sie eher genervt als erleichtert ist. Er muss sich in der Zukunft in Brees Kleiderschrank verstecken, da ungemeldete Zeitreisen in die Zukunft nunmal verboten sind. Der mutige und selbstlose Finn ist auch die treibende Kraft hinter Brees Entdeckung, da er bereits von einer älteren Version von Bree erfahren hatte, dass da etwas im Dunkeln lauert.

Ich fand beide Hauptcharaktere sehr sympathisch und hatte Freude daran sie bei ihren Abenteuern quer durch die Zeit zu begleiten.

+ Die Nebencharaktere halfen das Buch noch besser zu machen, denn egal ob Mitschüler, Lehrer oder zufällige Bekanntschaften, jeder in Brees Welt hat (zumindest ein paar) eigene Charakterzüge.

Dinge, die ich nicht so mochte:

- Das große Böse im Hintergrund war mir etwas zu sehr typisch Dystopie, eine gesichtslose Organisation, die sich anmaßt, über das Schicksal der Bewohner zu entscheiden.

Fazit:


"Loop" ist ein netter Zeitreiseroman, der das Genre zwar nicht neu erfindet, aber doch durch ein tolles Setting und sympathischen Charakteren besticht. Natürlich gibt es auch Schwächen, denn gerade der Beziehung zwischen Bree und Finn hätte vielleicht eine etwas andere Umsetzung gut getan.
Alles in allem hat mir "Loop" gut gefallen und ich habe auch den Folgeband kurz darauf verschlungen.

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