Montag, 17. August 2015

Rezension! Das Meer in deinem Namen - Patricia Koelle


Infos


Verlag: Fischer
Seiten: 560
Erscheinungsjahr: 2015
Weitere Bände:
Das Licht in deiner Stimme (2015)

Ein Buch wie warmer Sand am Meer. Wie das Rauschen der Wellen im Ohr. Wie Sonne auf unserer Haut. Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe.

Cover


 Das Cover finde ich sehr schön, es vermittelt sofort ein bisschen Urlaubsfeeling und Fernweh nach dem Meer. Die türkisen und blauen Farbtöne passen perfekt zu dieser Art von Sommerroman.

Zum Inhalt 

 Ich habe das Buch im Rahmen der LovelyBooks-Lesechallenge im Juni bekommen und mich richtig gefreut es in den Händen zu halten.
Leider hat diese übermäßige Freude nicht lange angehalten.
Ich hatte Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden, denn Carly war mir zu Anfangs schlicht und einfach zu unsympathisch. Viele ihrer Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und auch ihre unerfüllte Liebe zu ihrem (viel älteren) Professor, der an ihr aber nur beruflich und maximal freundschaftlich interessiert ist, ging mir ziemlich auf den Keks. Sie weiß, dass er verheiratet ist und Kinder hat und trotzdem wünscht sie sich, dass er mit ihr am Strand spazierengeht, damit sie eine schöne Erinnerung hat. Wirklich?
Die Geschichte konnte mich erst dann etwas begeistern, als Carly aus Berlin verschwindet und an die Ostsee zieht. Die Bewohner von Ahrenshoop fand ich sofort toll und auch Naurulokki und Hennys Leben konnten mich in ihren Bann ziehen. Ich fand die Abschnitte, die Hennys Geschichte erzählten, viel besser, als die Abenteuer, die Carly erlebt, da sie es immer noch schwer hatte Sympathiepunkte zu ergattern. Die anderen Charaktere (Jakob, Orje, Synne...) halfen dabei, Ahrenshoop und die Geschichte lebendig wirken zu lassen. Jeder ist auf seine Art wichtig für Carlys Geschichte.
Die Geschichte, die erzählt wird, weiß über weite Teile auch zu fesseln und es ist toll zu erfahren, wie Hennys Leben verlaufen ist und auch wie Carly sich weiterentwickelt.
Ein absoluter Pluspunkt ist der Schreibstil. Patricia Koelle schreibt richtig toll, sehr flüssig, romantisch und poetisch. Die Beschreibungen von Naurulokki und auch von Carlys Freunden in Berlin und Ahrenshoop haben mir wirklich gut gefallen und sind einer der Gründe, warum mir das Buch doch noch gefallen hat.


Fazit


"Das Meer in deinem Namen" ist ein luftig-leichter Sommerroman.
Hauptfigur Carly war mir zwar teilweise etwas unsympathisch, aber das wird durch den tollen Schreibstil und die Nebencharaktere wieder wett gemacht.





 

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