Samstag, 29. August 2015

Rezension! Open Road Summer - Emery Lord

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Infos


Englischer Titel: Open Road Summer
Verlag: Gulliver
Seiten: 380
Erscheinungsjahr: 2015

Es soll der Sommer ihres Lebens werden: Reagan hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und will endlich ihr Leben in den Griff kriegen. Sie begleitet ihre beste Freundin, den Country-Star Lilah Montgomery, auf einer ausverkauften Tour durch die USA. Lilah hat selbst mit Liebeskummer zu kämpfen und die beiden Mädchen vertrauen auf ihre unendliche Freundschaft. Bis der charismatische Matt Finch als Opening Act angeheuert wird und nicht nur Reagans Gefühle komplett durcheinanderbringt ...
Ein Roman zum Wohlfühlen – voller Liebe und Musik, und darüber, dass das Herz den richtigen Weg weist, wenn man nur auf es hört.

Cover


 Mir gefallen beide Cover wirklich gut, aber ich persönlich finde das deutsche Cover dann doch ein bisschen besser als das englische. Es vermittelt viel mehr, dass es sich bei diesem Buch in erster Linie um eine Geschichte über Freundschaft handelt, während das englische eher die Sache mit Matt in den Vordergrund stellt. Es passen aber beide toll, denn beide Seiten sind wichtig für die Geschichte. 
Der Titel "Open Road Summer" stammt aus einem Songtext von Delilah und passt einfach großartig zu dem Buch. 

Zum Inhalt

  
„Sunglasses, a country song, and a steering-wheel drummer, y’all, turn up the volume—it’s an open road summer.“
 "Open Road Summer" ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Emery Lord, von dem ich mir die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft erhofft hatte, einen Roadtrip quer durch die USA. Bekommen hab ich so viel mehr: Vielschichtige Charaktere, die alle ihre eigenen Stärken und Schwächen haben, eine tolle Geschichte und einen absolut süßen Sommerflirt.
Alles beginnt mit Reagan und ihrer besten Freundin Delilah, genannt Dee, die am Anfang des Buches zu einer Tour durch die USA aufbricht und Reagan im Tourbus mitnimmt. Die beiden sind als Team einfach unschlagbar, Freundinnen seit der Grundschule, immer für einander da und unglaublich beschützerisch. Sie teilen alles miteinander, es gibt keine Geheimnisse zwischen ihnen und am besten hat mir gefallen, dass Reagan nie auf ihre Freundin eifersüchtig war. Sie unterstützt Dee mit aller Kraft und ich unglaublich stolz auf sie. Aber nicht nur gemeinsam sind sie großartig, auch jeder für sich allein ist ein toller Charakter mit vielen Facetten. 
Nachdem sie einige Male mit der Polizei in Kontakt gekommen war und sich von ihrem Freund getrennt hat, will Reagan ihr Leben komplett umkrempeln. Sie versucht immer das Richtige zu tun, auch wenn es ihr nicht immer gelingt. Mir hat besonders gut gefallen, dass ihr innerer Kampf wirklich nachvollziehbar dargestellt wird und ich konnte auch verstehen, wenn sie einmal die falsche Entscheidung trifft. Es gibt nur einen Menschen, den sie auf keinen Fall verletzen möchte: ihre beste Freundin Dee, die Reagan in ihrer schlimmsten Zeit immer wieder aufgeholfen hat. 
Doch auch Dee's Leben ist nicht so perfekt, wie es von außen scheint. Das Leben als Star bringt gute Seiten, ausverkaufte Konzerte, schöne Kleider, Geld, Reisen, mit sich und Dee ist glücklich ihren Traum leben zu dürfen. Das Buch zeigt allerdings auch die Schattenseiten diese Lebens. Dee hat keine Privatssphäre, kann nirgends alleine hingehen, muss immer perfekt sein, denn sonst könnte ihre Karriere den Bach runter gehen. Dass sie eigentlich schrecklichen Liebeskummer hat, interessiert außer Reagan eigentlich niemanden. Als dann auch noch ein ausgewachsener Skandal ihren Traum bedroht, schein alles vorbei zu sein. 
Auftritt Matt! Er soll als Support mit auf Dee's Tour kommen und die Presse mit einer neuen Geschichte, über seine angebliche Beziehung mit Dee. Der süße Matt, mit dem sich Reagan ständig in die Wolle kriegt und der genau weiß, wie er ihr Blut zum Kochen bringt. Ich finde es gut, dass hier keine Dreiecksgeschichte Reagan-Matt-Dee vorkommt, so wie ihm Klappentext angedeutet. Die Geschichte zwischen Matt und Reagan ist richtig süß und auch wenn mich das fast schon obligatorische Drama ziemlich genervt hat, ist ihre Geschichte im Vergleich zu anderen Romanen viel greifbarer und hat mich viel mehr in ihren Bann gezogen. Dennoch kann ich leider nicht die volle Punktezahl vergeben, denn wie schon gesagt, das Drama wirkte einfach zu konstruiert.

Fazit


 "Open Road Summer" ist ein toller Road-Trip-Roman über Freundschaft, Liebe und das große Abenteuer sich selbst zu finden.

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