Samstag, 9. Juli 2016

Rezension! Glass Sword - Victoria Aveyard




Infos

 Deutscher Titel: Gläsernes Schwert
Verlag: Harper Teen
Seiten: 444
Erscheinungsjahr: 2016

Inhaltsangabe
In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare.

Cover

Das Cover ist wieder ein Traum. Genau wie bei Red Queen ist auch hier wieder eine in Blut getauchte Krone abgebildet. Ich kann das Cover für Band 3 gar nicht mehr erwarten.

Zum Inhalt

Dinge, die ich mochte

+ Mare:
Ja, ich mag sie immer noch als Protagonistin auch wenn sie ihre Fehler hat. Genau das macht sie für mich so greifbar. Auch ich wäre sehr misstrauisch und würde niemandem mehr trauen, wenn ich laufend von den Menschen hintergangen worden wäre, die mir am meisten bedeuten. 
Mare ist stark und trotzdem nicht vor Selbstzweifeln gefeit. Sie versucht die Beziehungen zu den Menschen, die sie liebt, aufrecht zu erhalten und sich gleichzeitig nicht in die Karten sehen zu lassen.

+ Schreibstil & Geschichte:
Victoria Aveyard's Art und Weise zu schreiben macht es einem leicht der Geschichte zu folgen und schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Seiten fliegen einfach so dahin, auch wenn mich die Geschichte erst in der zweiten Hälfte richtig packen konnte. 
Die Story ist gut durchdacht, trotz einiger kleiner Logiklöcher und konnte mich ein paar Mal überraschen. Nur das Ende war dabei etwas vorhersehbar.

+ Die Charaktere:
In diesem Teil trifft man wieder auf liebgewonnene Charaktere, wie Shade, Farley und Cal, aber auch auf neue Figuren, vor allem die Newbloods mit all ihren fantastischen, neuen Fähigkeiten machen es einfach Empathie mit ihnen aufzubauen. 
Nur von Maven war ich etwas enttäuscht. Er sollte der Evil Overlord sein, der den Helden immer einen Schritt voraus ist. Dabei gerät er aber so sehr in den Hintergrund, dass er erst kurz vor Schluss richtig bedrohlich wirkt.

Dinge, die ich nicht mochte

- Spannungsbogen:
Für mich war in diesem Buch leider kein durchgehender Spannungsbogen fühlbar. Es gab viele packende Passagen, doch es flaute zwischendurch immermal ab. Erst in der zweiten Hälfte konntte ich es nicht mehr aus der Hand legen, doch die ersten 200 Seiten waren eher durchwachsen.

Fazit

Glass Sword ist ein gelungener 2. Teil der Red-Queen-Reihe. Nur am Spannungsbogen gab es für mich etwas zu meckern.


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